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2017-10-18

Hörbücher Kritik - Part 2

Hier folgen nun zwei weitere Reihen, die mich wirklich auch bei mehrfachem lauschen, immer wieder begeisterten.

1. Edinburgh Love Stories von Samantha Young

Diese bestehen aus sechs Teilen. Der Reihe nach heißen diese mit dem verweis zu Audible:

  1. Dublin Street: Gefährliche Sehnsucht
  2. London Road: Geheime Leidenschaft
  3. Jamaica Lane: Heimliche Liebe
  4. India Place: Wilde Träume
  5. Scotland Street: Sinnliches Versprechen
  6. Nightingale Way: Romantische Nächte
Alle Geschichten spielen in Edinburgh und die Charaktere werden in den Geschichten auch miteinander verwoben. Teilweise auch über Generationen. Es ist eigentlich beinahe eine Reihe über einen schottischen Clan. Spannend sind die unterschiedlichen Wege und Entwicklungen der Charaktere in diesen, als normal zu beschreibenden Liebesromanen. Die Erotik stelle ich einmal hinten an, weil sie mir oft zu gleich ist, was durchaus bewußt nachvollziehbar ist. Nicht jeder Autor schafft es so frei über alle Wesenszüge und Erfahrungen unabhängig und frei entscheiden zu können, ohne der eigenen Fantasie zu entrinnen. In diesen Geschichten kämpfen mal die Frauen und mal die Männer um die Liebe, die ihnen geboten wird. Es gibt die psychologische und die erotische Komponente, welche sich glücklicherweise die Waage halten. Die Schicksale sind vielfältig und genau deshalb gehen diese Geschichten einem ins Hirn.
Aber es macht Lust auf Edinburgh, Freude und Mitfiebern beim Durchleben der Geschichten und oft auch möchte ich mir diese Geschichten noch einmal anhören. Sogar Lust auf mehr Familie kann initiiert werden.

2. Historische Liebesgeschichten - Sophia Farago

Dabei geht um Liebesgeschichten vom Anfange der 1800er Jahre. Immer wieder wird aufgezeigt, wie sich versuchen die Charaktere in den damaligen Verhältnissen zurecht zu finden. Sicherlich nicht wahrheitsgetreu aber sehr nahe. Jane Austen Fans kommen sicherlich auf ein wenig mehr Lese- bzw. Hörstoff. IN diesen Kreisen kommen bereits vorkommende Familien auch wieder vor. In gewisser Weise hängen die Geschichten miteinander lose zusammen.

Hier die miteinander verwobenen Geschichten:
  1. Die Braut des Herzogs
  2. Schneegestöber
  3. Hochzeit in St. George
  4. Maskerade in Rampstade
  5. Der Heiratsplan (Lancroft Abbey 1)
  6. Verlobung wider Willen (Lancroft Abbey 2)
Explizite Erotik gibt es nicht, doch finde ich die Zeichnung der Charaktere gelungen und die Geschichten auch spannend. Das Hauptaugenmerkt liegt auf der Handlung. Dabei schafft es die Autorin immer wieder Situation aufzeigen, die sich mir einprägen. Beinahe würde ich am liebsten Filme dazu sehen. Es geht nicht um Stigmata, Superschöne treffen sich, sondern um Menschen mit Schicksalen, die sie versuchen zu bewältigen. Sehr hörenswert und auch entspannend.




Beisammensein, Zusammensein und Miteinandersein

Drei Worte mit nur Nuancen an Unterschieden. Derzeit herrscht Stille um meine Person für viele. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Nun berichte ich einmal, was mir widerfahren ist, damit verstanden werden kann, warum ich in Geist und Gedanken ein wenig abdrifte. Seit London treffe ich mich mit meinem Freund regelmäßig unregelmäßig. Es ist eine Fernbeziehung, die so privat und intim für mich lebt, wie ich es mir mal vorgestellt habe. Je länger wir beisammen leben, uns zusammen unterhalten, miteinander telefonieren, fühle ich eine ganz neue, aber sehr vertraute Erfüllung eines meiner Wünsche. Sicherlich verläuft mein Leben weniger als perfekt, doch fühle ich mich hervorragend. Dieses Jahr packten mich immer wieder Wehwehchen, die ich nun endlich ausgetrieben oder besänftigt habe.

Zwei neue Interessen, von denen eines mittlerweile zu einem ausgewachsenen Hobby geworden ist, füllen meine Freizeit aus. Dabei kann ich meine Ideen, Gedanken und meine Leidenschaften bändigen. Jedoch meine private Ruhe wird erschüttert durch die äußeren Unruhen. Warum beginnen Menschen unsozial zu wählen? Welche Angst treibt jemanden dazu nationalistisch in einer Zeit zu wählen, in der bereits die Wirtschaft international ist. Staaten sind mittlerweile irrelevant geworden. Der einzige Weg Menschen in ihrem zu belassen, besteht darin dort Verhältnisse zu schaffen, die ihre Bewohner dort ihr Leben leben zu lassen. Wir sollten endlich beginnen, als Europäer unser Kolonialdenken aufzugeben. Wir leben auf einem Planeten, der droht uns unsere Lebensgrundlage zu versagen. Damit sollten wir alle anfangen. Jeder bei sich selber. 

Bei meinem derzeitigen Projekt, wird es sich um Menschen drehen, die versuchen zu entdecken, was sie selbst bewegen können und sollten. Kinnings, macht das auch. Religionen sind vollkommen nebensächlich, wenn jeder für sich selbst definiert, welcher Talente jeder Einzelne sich bedienen kann, um uns allen mehr und besser die Zukunft zu ermöglichen. Auf dem Sterbebett denkt jeder darüber nach, wie sinnvoll das eigene Leben gewesen ist. Das kann ich im Zweifelsfall als Sinn des Lebens bezeichnen. Nur das zählt, sich selbst im Spiegel betrachten zu können und festzustellen, dass man selbst meistens versucht hat anderen geholfen und sich selber eingebracht zu haben.

Gedanken zur letzen Zeit und meine Ideen folgen.

PS: Das Bildchen sagt viel über mich aus...



Vor allem der Hund dahinten, tut es mir jedes mal an, wenn er zu mir kommt.