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Weihnachtsmarktanschlag

Wem grummelt es im Magen, wenn er diese Wortkreation dort oben liest? Vor dem 19. Dezember 2016 lächelten sicherlich viele darüber, weil ...

2017-10-18

Beisammensein, Zusammensein und Miteinandersein

Drei Worte mit nur Nuancen an Unterschieden. Derzeit herrscht Stille um meine Person für viele. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Nun berichte ich einmal, was mir widerfahren ist, damit verstanden werden kann, warum ich in Geist und Gedanken ein wenig abdrifte. Seit London treffe ich mich mit meinem Freund regelmäßig unregelmäßig. Es ist eine Fernbeziehung, die so privat und intim für mich lebt, wie ich es mir mal vorgestellt habe. Je länger wir beisammen leben, uns zusammen unterhalten, miteinander telefonieren, fühle ich eine ganz neue, aber sehr vertraute Erfüllung eines meiner Wünsche. Sicherlich verläuft mein Leben weniger als perfekt, doch fühle ich mich hervorragend. Dieses Jahr packten mich immer wieder Wehwehchen, die ich nun endlich ausgetrieben oder besänftigt habe.

Zwei neue Interessen, von denen eines mittlerweile zu einem ausgewachsenen Hobby geworden ist, füllen meine Freizeit aus. Dabei kann ich meine Ideen, Gedanken und meine Leidenschaften bändigen. Jedoch meine private Ruhe wird erschüttert durch die äußeren Unruhen. Warum beginnen Menschen unsozial zu wählen? Welche Angst treibt jemanden dazu nationalistisch in einer Zeit zu wählen, in der bereits die Wirtschaft international ist. Staaten sind mittlerweile irrelevant geworden. Der einzige Weg Menschen in ihrem zu belassen, besteht darin dort Verhältnisse zu schaffen, die ihre Bewohner dort ihr Leben leben zu lassen. Wir sollten endlich beginnen, als Europäer unser Kolonialdenken aufzugeben. Wir leben auf einem Planeten, der droht uns unsere Lebensgrundlage zu versagen. Damit sollten wir alle anfangen. Jeder bei sich selber. 

Bei meinem derzeitigen Projekt, wird es sich um Menschen drehen, die versuchen zu entdecken, was sie selbst bewegen können und sollten. Kinnings, macht das auch. Religionen sind vollkommen nebensächlich, wenn jeder für sich selbst definiert, welcher Talente jeder Einzelne sich bedienen kann, um uns allen mehr und besser die Zukunft zu ermöglichen. Auf dem Sterbebett denkt jeder darüber nach, wie sinnvoll das eigene Leben gewesen ist. Das kann ich im Zweifelsfall als Sinn des Lebens bezeichnen. Nur das zählt, sich selbst im Spiegel betrachten zu können und festzustellen, dass man selbst meistens versucht hat anderen geholfen und sich selber eingebracht zu haben.

Gedanken zur letzen Zeit und meine Ideen folgen.

PS: Das Bildchen sagt viel über mich aus...



Vor allem der Hund dahinten, tut es mir jedes mal an, wenn er zu mir kommt.

2017-07-19

2017-06-30

Hörbücher Kritik - Part 1

In letzter Zeit entdeckte ich Hörbücher für mich. Dabei geht es nicht nur, um das Hören von Büchern, sondern auch Emotionen. Über Audible erhält man eine riesige Auswahl. Dort entdeckte ich auch einige Schätze. Diese mag ich mal vorstellen.

1. Edelstein Trilogie - Kerstin Gier (Jugendliteratur, auch für Erwachsene)

Es gibt drei Hörbücher der erfolgreichen Edelstein Trilogie. Beide gesprochen von Stephanie Preuß und auch Maria Ehrich. Mittleweile stehen diese Hörbücher unter dem persönlichen Verdacht einer Droge. Ungekürzt erlebt jeder Uhörer die Geschichte aus der Sicht Gwendolyn Sheperds, wie sie in ihr Zeitreise-Problem schlittert. Die Wirrungen und auch Kämpfe um Leben, Liebe und Leutseligkeit forderte in mir schon mehr als vierzehn Mal meine Aufmerksamkeit. All dies gebührt eben nicht nur den Vorleserinnen sondern im großen Maße auch der Buchautorin.

2. Silber Trilogie - Kerstin Gier (Jugendliteratur, auch für Erwachsene)

Für dieses Folgewerk, gelten ähnliche Verdächtigungen. Hinzukommt, dass die Vorleserin es versteht nicht nur die weiblichen Charaktere, sondern auch die männlichen einprägsam mit einem Quäntchen eigener Phantasie zum Leben zu erwecken. Großartig. Kann ich nur empfehlen. Teilweise habe ich Nächte nicht schlafen können und die Play-Taste, wie eine Motte, bezirzt.

3. Im Falschen Film - Vanessa Mansini (3teilig)

Lange dachte ich nach, ob ich nach der kurzen Einleitung mir diese Trilogie anhöre, oder nicht. Doch kaum hatte ich begonnen, wechselte Lachen und Bibbern mein Erleben dieser sehr witzigen, traurigen und spannenden Lektüre ab. Es geht um eine Frau, die ein Teil ihres Gedächtnis verloren hatte, glücklicher- oder bedauernswerterweise stellt hier die entscheidende Frage. eine wirklich tolle Geschichte und auch eine nette Idee. Alles spielt um den Bergmannstrassen-Kiez. 




2017-06-14

London 2017 - Tag 4

Wie mir an jenem Tag bewusst wurde, wachte ich vollkommen entspannt neben Stephan auf, was für ein Meilenstein bedeutet. Selten empfand ich ein Urlaub dermaßen einfach und auch wundervoll.

Doch nun zum Tag 4. Am Tag 4 standen zwei feste Touren auf dem Programm. Die erste betraf Sherlock Holmes. Ein wenig Bange war mir schon, doch entpuppte sich auch unsere Führerin als eine herzliche, engagierte und interessierte Dame. Wir erfuhren sehr viel, sahen ein Menge viktorianische Architektur und bekamen Geschichte erzählt.




Dieser Tag war sehr warm. Auf dieser Tour besuchte ich auch Charing Cross, was mich interessierte, denn dieser Bahnhof war ein Novum mit dem Luxushotel darüber.

Danach fuhren wir zu einer kleinen bar, in dessen Club Stephan Mitglied ist. Er kostete zwei Whisky-Sorten und kam dann noch ins Gespräch mit dem Barkeeper. Die Krone setzte aber der Bleeding Heart Pub auf. Dort verspeiste ich die besten Pommes meines Lebens. Auch der Lamm-Burger dazu ließ mich einfach nur schmatzen.
Im Selfridges (so etwas wie das KaDeWe) kaufte ich selbstgemachte Lemon Biscuit Cookies und einige Mitbringsel.

Der Abend näherte sich und mit einem Zwischenstop im Hotel begaben wir uns zur Jack the Ripper Tour.




 Dieses London unterschied sich enorm vom Westminster/City of London. Das Eastend kann mit Harlem verglichen werden. Mittlerweile droht jedoch die Modernisierung und der Immobilienhype all diese alten Gebäude uns Straßen aufzufressen. beeilt euch, wer weiß. wie lange noch die ursprünglichen Häuser dort vorzufinden sind.

2017-06-13

London 2017 - Tag 3

Nachdem wir den ersten ganzen Tag bei wunderbaren Wetter für Stadtbesichtigungen hinter unsbrachten, war uns beiden, meinem Freund Stephan und mir klar, dass wir nicht nur uns beide gemeinsam entspannten, sondern uns und diese Stadt kennenlernen wollten. Der zweite Tag sollte dem ersteen nicht nachstehen. Erst besuchten wir die St. Pauls Cathedral, wo ich meinen lieben Freund hinauf auf die Kuppel scheuchte. Die Flüsterkuppel empfanden wir als netten Schlupfwinkel. Aufdem Weg zurück, denn heute hatten wir kein Hop on Hop off, entdeckte ich die City of London School. Sie kommt in meinem FanFiction Roman Blutdiamantweiss vor. Berauschend ebenfalls der tolle Blick über die Milleniumbridge zur St. Pauls Cathedral. 




Die beste Führung erlebten wir im Shakespeare Globe Theatre. Engagiert mit britischen Humor und einem so tollen Englisch, faszinierte mich der Rundgang von Anfang bis Ende. Diese Theater muss besucht werden, bei einem London Aufenthalt. Im Vorfeld kann auch die Geschichte Londons erfahren werden.


Danach nutzten wir das Schiff, um nach Westminster zu gelangen. Die Westminster Abbey schließt bereits um 13:30, weshalb wir schnell wie möglich dieses Ziel heute erreichen wollten.



Nachdem wir die Abbey durchschritten hatten, sprach uns ein Taxi Fahrer an, der sich meine Sony Camera ansah und fragte, wie wir zufrieden sind. Auf seinen Rat hin schlichen wir uns am St. James Park vorbei. Welche in Kleinod. Solche Orte liebe ich Großstädten.
Mein Freund überraschte mich kolossal, als er mich dann ins Wolseleys einlud. Das wird mir unvergessen bleiben. DANKE STEPHAN.

2017-06-12

London 2017 - Tag 2

Nach unserer ersten Nacht, die sich ganz kurz aber wundervoll breit gemacht hatte, standen wir beide auf, zogen uns an und machten uns auf den Weg unseren London Pass abzuholen. Mitten auf einem Platz stand ein unscheinbarer Kiosk, der allerdings einen viermal so großen Keller besaß. Dort holten wir unseren London Pass ab und fuhren mit dem Sightseeing Bus zum Tower.



Dort genossen wir, ohne Regenschauer die Führung samt Kronjuwelen Natürlich gaben sich die Raben von London die Ehre und jedes Mal entdecke ich eine neue Perspektive. Dieses Mal führte in älterer und eher ruhigerer Veteran durch das gefestigte Herz Londons.






Diese Tour gefiel uns beiden. Woraufhin wir uns in den Pret um die Ecke setzten und Mittag aßen. Danach machten wir uns auf zur Tower Bridge. Freilich hatte sich nicht geändert, wie ich meinem treuen und lieben Begleiter versicherte. Leider verpassten wir unseren Bus zurück nach Westminster. Dort angekommen standen wir dann fassungslos vor der Westminster Abbey, die schon um 13:30 Uhr geschlossen hatte.






Dort jedoch gab uns ein interessierter Taxi-Fahrer, der sich meine Camera von nahem ansah und sich entschied, diese zu erwerben, einen Tipp, was wir noch unternehmen konnten. Also liefen wir hinter Downing Street die Horseguard Road Am St. James Parke Lake entlang. Unser Spaziergang führte uns die Pall Mall entlang, wo ich vom Wolseleys ein Foto schießen konnte. Dieser erste Tag ging so schnell zur Neige, ohne auch nur einmal enttäuscht, gehetzt oder auch griesgrämig zu sein. Wir beide genossen diesen Abend daheim im Hotel mit einem Einkauf aus dem Bahnhof Paddington.


2017-06-11

London 2017 - Tag 1

Nun wundern sich sicherlich viele, weil ich erneut nach London verreist war. Doch es gibt dafür einige gute Gründe. Ein wirklich wichtiger war es, die mir fehlenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Guter Grund aber nicht gut genug. Ein anderer war natürlich, im Sommer, bei eigentlich besserem Wetter diese Stadt zu erkunden. Passte aber nicht, weil ich im Dezember beinahe gleiche Bedingungen vorfand. Ehrlich gab es einen viel triftigeren Grund, warum ich diese Reise antrat. Und dieser Grund lebt, redet, denkt, erfreut mich und brachte soviel mehr Freude in diese Reise, als ich jemals vermutet hätte. 
So reiste ich als Begleitung und fand mich mitten in einer wirklich wundervollen Zeit wieder. Der Reiseantritt wurde nur durch mein plötzliche suche nach  meinem Reisepass ein wenig dramatisiert, sonst lagen wir hervorragend in der Zeit. Auch unsere Ankunft und die Tube-Fahrt gestaltete sich als entspannt. Angekommen im Hotel, brach bei mir schieres Staunen aus. Dieses Hotel pflanzte unserem Aufenthalt Stil ein. Wer ein wenig Geld übrig hat, sollte es sich gönnen unweit von Paddington Station ins Westbourne Hotel London Logie zu reservieren. Zwar hatte die nahe gelegene Station Lancaster Gate geschlossen, doch waren die Wege bei weitem nicht so weit, wie angenommen. 
An diesem tollen Tag wanderten wir durch den Hydepark, weil dieser herrliche Sonntagnachmittag dazu einlud, unsere Füsse zu nutzen und den Kopf gegen die Sonne zu strecken.


Eichhörnchenfütterung ganz nah


Hydepark/Serpentine

Auch die Vögel waren beinahe handzahm

Immer wieder entdeckten wir kleine Gassen und witzige Aussichten.

Nach unserem Spaziergang samt Begutachtung der teuren Einkaufsstrassen rund um Mayfair landeten wir wieder im Edelsteintrilogie-Versteck.





Letztlich erreichten wir unser Ziel The Shard. Dort oben entspannten wir uns beinahe eine Stunde lang.





Entspannung auch für meinen treuen und lieben Begleiter, der gerade einen Tag vorher Geburtstag feierte und damit nicht ganz so fit war. Nicht einmal, hatten wir das Gefühl gehetzt oder auch falsch zu sein.

Der zweite Tag folgt auf den ersten.